Wenn das funktioniert … !

Soeben habe ich im WP-Admin eine Funktion entdeckt, über die man via E-Mail einen Post absetzen kann. Nun also probiere ich das mit dieser kurzen Meldung mal aus. Grüsse!

post_by_email

Update:
Erfolg! Es funktioniert tatsächlich. Wenn Du in WP-Admin auf «MyBlog» klickt, spielt Dir Wordpress eine Liste der von Dir betriebenen Blogs aus. Wähle für Deinen Blog unter «Post per E-Mail» die Schaltfläche «Enable» aus. Eine E-Mail-Adresse erscheint. Die verwendest du, um von deinem lokalen Mail-Programm oder zum Beispiel über Gmail einen Post zu verfassen. Der E-Mail-Betreff entspricht dann dem Titel des Beitrags, der E-Mail-Text der Copy.

 

Advertisements
Veröffentlicht in Alle, Netzgut, Technikgut. Leave a Comment »

Wer hat sie kommen sehen, die Aufhebung des Mindestkurses?

Kürzlich wurde ich auf Google Trends aufmerksam und testete das Tool auf Herz und Nieren. Unter anderem prüfte ich das Suchvolumen für das Schlagwort «Mindestkurs». Erwartungsgemäss schoss die Kurve, die den Verlauf des Suchvolumens nachzeichnet, Mitte Januar in Höhe. Den Höchststand erreichte sie am 15. Janaur 2015, dem Donnerstag, an dem der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, die Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Franken gegenüber dem Euro bekannt gab. Überrascht hat mich hingegen, dass das Suchvolumen bereits am 14. Januar 2015 50 Prozent seines Maximums vom 15. Januar 2015 erreichte.

Mindestkurs_Suchvolumen

Verlauf des Suchvolumens des Schlagwortes «Mindestkurs»

Bis zum 13. Januar 2015 war die Kurve über Jahre hinweg fast ausschliesslich zwischen null und drei Prozent des Höchststandes verlaufen. Die Mindestkursaufhebung kam gemäss Medienberichten für alle Wirtschaftsteilnehmer völlig unerwartet. Auch Thomas Jordan beteuerte, die Freigabe des Mindestkurses bis zuletzt geheimgehalten haben zu müssen. Andernfalls wäre die Massnahme der Schweizerischen Zentralbank von den Marktakteuren wirkungslos gemacht worden, bevor sie überhaupt umgesetzt wurde. Denn die Währungsanleger hätten bereits vor dem 15. Januar 2015 Euro in Schweizer Franken getauscht und sie nach dem 15. Januar 2015 mit dem stärkeren Schweizerfranken zurückgekauft. Sie Investoren hätten dadurch einen Gewinn von 20 Prozent erzielt. Mithin wäre der Schweizer Franken vorerst zusätzlich aufgewertet worden. Die Schweizerische Nationalbank hätte zweierlei tun können: Entweder den Euro stützen, indem sie am Kapitalmarkt eingreift, oder den Marktkräften freies Spiel lassen. Die erste Option hätte zu einer geldpolitischen Zerreissprobe geführt, die zweite hätte die Schweizer Zentralbank zum Spielball des Kapitalmärkte verkommen lassen. In dieser Hinsicht war es richtig, die Mindestkursaufhebung erst zu verkünden, als sie die Nationalbank umsetzte. Umso merkwürdiger mutet darum der Anstieg des Suchvolumens vom Schlagwort «Mindestkurs» am 14. Januar 2015 an. Denn dieser vorauslaufende Anstieg deutet darauf hin, dass ein Teil der Marktteilnehmer die SNB-Massnahme erahnte oder sogar von ihr gewusst hatte. Womöglich aber liegt der Grund für den vorauseilenden Suchvolumenanstieg in einem Fehler in den Algorithmen von Google oder in der Zeitverschiebung zwischen Europa und den USA.

Veröffentlicht in Alle, Netzgut, Wirtschaftsgut. Schlagwörter: , , , , , , . Kommentare deaktiviert für Wer hat sie kommen sehen, die Aufhebung des Mindestkurses?