Denksportliches zum Bitcoin-Taucher

Der Bitcoin hat in den vergangen Tagen so viel an Wert verloren, dass manch einem Investor die Vorweihnachtsgans im Halse stecken geblieben sein dürfte. Am 17. Dezember erreichte die Kryptowährung ein Tageshoch von 19’843 US-Dollar. Heute sackte der Wert zwischenzeitlich auf 10’908 US-Dollar ab. Der Verlust betrug rund 45 Prozent. Immerhin zog der Kurs gegen Handelsschluss am 22. Dezember wieder auf etwa 13’000 US-Dollar an, was die Verluste zumindest ein Stück weit wettmachte, mich aber nicht davon abhielt, eine Denksportaufgabe zu kreieren:

Sie haben zu Weihnachten einen Bitcoin im Wert von x US-Dollar geschenkt bekommen. In der Altjahrswoche fällt der Kurs um 50 Prozent. Sie sind leicht frustriert und fragen sich: «Um wie viel Prozent muss der Kurs nun wieder steigen, damit ich mich mit einer schwarzen Null aus den Börsenturbulenzen retten kann?»

So schwierig ist diese Aufgabe zwar nicht. Dennoch schlage ich Ihnen hier einen Lösungsweg vor.

  • Startwert eines Bitcoins beträgt x US-Dollar
  • Nach dem Kursverfall um 50 Prozent liegt der Wert bei ½•x US-Dollar = y US-Dollar
  • y ist also halb so gross wie x
  • Folglisch muss sich der Kurs von y US-Dollar verdoppelt, damit wieder der Kurs x US-Dollar erreicht wird
  • Eine Verdoppelung des Wertes kommt einem Wertzuwachs von 100 Prozent gleich

Die richtige Antwort lautet also: Der Bitcoin-Kurs muss sich nach einem Kursverfall um 50 Prozent um 100 Prozent steigern, um seinen Ursprungswert zu erhalten. Eigentlich ganz einfach, nicht wahr!?

Advertisements

Faktist

Marie Curie hat als einzige Frau zwei Nobelpreise gewonnen. Im Jahr 1903 erhielt sie den Nobelpreis für Physik, im Jahr 1911 jenen für Chemie. Die gebürtige Polin lebte in Paris und erforschte Uranverbindungen, wobei sie die chemischen Elemente Polonium und Radium entdeckte und den Begriff „radioaktiv“ prägte.

Marie Curie was the only women that was awarded two Nobel Prizes. In 1903 she got the Prize in physics, in 1911 she was successful in chemistry. Marie Curie was born in Poland, but lived with her husband in Paris. She investigated uranium compounds, coined the adjective „radioactive“ and discovered the chemical element polonium and radium.

 

Veröffentlicht in Alle, Faktist. Schlagwörter: , , , . Leave a Comment »

Faktist

Viele kennen ihn als Mitgründer von PayPal oder als Chef von SpaceX und Tesla. Die Rede ist von Elon Musk, dem Unternehmer aus den USA. Im Laufe seines Berufslebens führte Musk wohl eine Menge Einstellungsgespräche und manch ein Bewerber wird sich noch die eine und immer wieder gestellte Frage erinnern:

Du stehst an einem Ort auf der Erde. Nun läufst du einen Kilometer nach Süden, dann einen Kilometer nach Westen und schliesslich einen Kilometer nach Norden. Jetzt befindest du dich wieder am Ausgangspunkt. Wo bist du?

Dieses Rätsel werden einige von euch Lesern schon gehört oder sogar gelöst haben. Fakt ist jedenfalls, dass Musk seinen Kandidaten zwei korrekte Antworten abverlangte. Doch die Wenigsten unter uns werden beide Lösungen rausfinden.

Die eine, offensichtlichere Antwort lautet: “Ich befinde mich am Nordpol.“ Etwas mehr Hirnschmalz braucht es für die zweite Lösung: “Ich befinde mich zwei Kilometer ausserhalb des Südpols.“ Überprüfen wir das. Du startest zwei Kilometer vom Südpol entfernt und läufst einen Kilometer nach Süden, dann einen Kilometer nach Westen. Der Weg nach Westen führt entlang eines gedachten Kreises – eines Breitengrades – einen Kilometer über dem Südpol. Zum Schluss gehst du noch einen Kilometer nach Norden und landest genau wieder am Startort.

Warum aber funktioniert dieses Experiment nur in Polnähe? Weil die Erde ein Ellipsoid und keine Kugel ist. Das wäre übrigens eine Frage, mi der du im Einstellungsgespräch Musks Grips testen könntest.

Faktist

Sechs Mitglieder der Familie Marsili aus Italien spüren keinen Schmerz. Beispielsweise soll sich die 78-jährige Nonna (Grossmutter) schon zweimal den Fuss gebrochen haben, ohne davon etwas zu merken.

Eine Forschergruppe um James Cox hat das Phänomen nun untersucht und fand heraus, dass die Marsilis eine Mutation des Gens ZFHX2 aufweisen. Dieses Gen ist an der Codierung von Proteinen beteiligt, die zur Schmerzverarbeitung beitragen.

Cox und seine Kollegen sehen ein grosses Anwendungspotenzial ihrer Forschung. Beispielsweise könnten damit Menschen mit chronischen Schmerzen behandelt werden.

Quelle: NewScientist

Veröffentlicht in Faktist. Schlagwörter: , , , , , , . Leave a Comment »

Faktist

Ancient Babylonians did math in base 60 instead of base 10. That’s why we have 60 seconds in a minute and 360 degrees in a circle.

Die antiken Babylonier rechneten im 60er-System, nicht etwa im uns geläufigeren 10er-System. Indes nutzen wir das babylonische Zahlenkonzept noch heute zur Angabe von Sekunden, Minuten und Stunden: 1 Stunde = 60 Minuten = 3600 Sekunden.

Quelle: Facts. Did you know? Android-App

Faktist

“According to a 2005 study, 56 percent of soldiers who sustained injuries during the Army Physical Fitness Test did so while doing sit-ups.“ This result suggests that sit-ups might hurt your back. A better exercise to build a strong core is the plank. Try it out.

Eine Studie aus dem Jahr 2005 ergab, dass sich 56 Prozent der US-Soldaten, die sich beim Army Physical Fitness Test verletzten, ihre Blessuren bei Sit-ups erlitten. Das zeigt, dass Sit-ups Rückenleiden hervorrufen können. Die Alternative zu der auch Crunches genannten Übung sind Planken. Probiere die doch mal aus.

Quelle: Curiosity.com

Faktist

“It takes 12 bees their entire lifetime to make one tablespoon of honey.“

“Um einen Esslöffel Honig herzustellen, müssen zwölf Bienen ihr Leben lang arbeiten.“

Quelle: JustFacts-App, http://bit.ly/2puc7Yf

Veröffentlicht in Faktist. Schlagwörter: , , , , , . Leave a Comment »