Faktist

Im Jahr 2016 förderte Australien 14’300 Tonnen Lithium und ist damit der weltweit bedeutendste Produzent des Alkalimetalls. Doch die Zukunft als Nummer eins im Lithium-Markt dürfte Chile gehören. Denn während sich Australiens Lithium-Reserven auf 1’600’000 Tonnen belaufen, schlummern im südamerikanischen Küstenstaat 7’500’000 Tonnen, wovon pro Jahr etwa 12’000 Tonnen aus dem Boden gewonnen und vermarktet werden. Chiles Reichweite ist also fünfmal höher als jene von Australien.

Der Ressourcenreichtum des Andenstaates trifft zudem auf eine steigende Lithium-Nachfrage. Das Leichtmetall wird zwar bereits heute in Akkus verwendet. Ein Handyakku enthält etwa drei Gramm, ein Laptop rund dreissig Gramm Lithium. Im Vergleich dazu jedoch muten die zehn Kilogramm Lithium in einem Standardakku eines Elektroautos geradezu riesig an. Und genau diese Art von Akkus wird mit sich verstärkendem Trend zur E-Mobilität in höherer Stückzahl hergestellt werden, wodurch sich der Absatzmarkt zugunsten lithiumreicher Länder wie eben Chile massiv vergrössern wird.

Quelle: Statista.de

Werbeanzeigen